Landwirtinnen und Landwirte gesucht

Von: jd
Das "Corporate Design" des neuen Forschungsprojekts.

Interessierte Landwirtinnen und Landwirte sollten zwei Äcker (0,5 bis 1 Hektar) in ein bis zwei Kilometer Abstand bereitstellen können. Während der eine Acker unverändert bewirtschaftet wird, wird auf dem anderen Acker Neues getestet: Streifen zur Erhöhung der Biodiversität und zur Biomasseproduktion, Pflanzenkohle im Boden und Solarmodule zur Stromerzeugung. Beider Äcker werden wissenschaftlich untersucht und der gesamte Prozess begleitet. Daraus entstehende Kosten sollen über Fördermittel gedeckt werden.

Durch das Projekt soll eine neue, klimapositive Landwirtschaft entwickelt werden, die viele Vorteile mit sich bringt: die Förderung der Biodiversität, eine nachhaltige Bodenverbesserung, ein gesteigertes Tierwohl und nicht zuletzt Mehreinnahmen für die Landwirtinnen und Landwirte durch Ökosystemdienstleistungen.

Neben 15 bis 20 Landwirtinnen und Landwirten aus dem Großraum Offenburg (biologisch-dynamisch und konventionell arbeitende Höfe) werden auch die Technischen Betriebe der Stadt Offenburg, neun wissenschaftliche Institute, neun Firmen und Bauernverbände als Beirat an dem von 2020 bis 2024 laufenden Forschungsprojekt beteiligt sein.

Interessierte Landwirtinnen und Landwirte können sich bei Prof. Dr. Daniel Kray, E-Mail daniel.kray@hs-offenburg.de, oder Dr. Reiner Gottschall, E-Mail reiner.gottschall@hs-offenburg.de, melden.

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